Sprachaustausch

„Deutsch sprechen verboten!“

„Speaking German prohibited for the next three hours“ – war die strikte Anweisung unserer amerikanischen Lehrkräfte während des Language Learner Exchanges vom 15. bis 30. Oktober 2011 in Kern County (Kalifornien) und Albuquerque (Neu-Mexiko). Zweiunzwanzig Friendship-Force-Botschafter aus den Vereinen in Berlin, Cottbus, Norderstedt, Schwerin und Varel trafen sich unter der Leitung von Horst Neumann (Friendship Force Varel) zu einem 16-tägigen Friendship-Force-Austausch in den USA, um ihre englischen Sprachkenntnisse zu erweitern und gleichzeitig als Gäste in amerikanischen Familien freundschaftliche Beziehungen neu zu knüpfen oder bereits vorhandene Kontakte aus früheren Jahren wieder aufzufrischen.

Zwischen den beiden Aufenthalten in amerikanischen Familien lag eine 3-tägige Busrundfahrt ins Death Valley.

Empfang Los Angeles Flughafen
Mandelernte im Kern County
Ölfelder im Kern County
Muffins und Vokabeln
Entspannung nach dem Englischunterricht
Zertifikat für erfolgreiche Teilnahme am Englischkurs
Am Moro Rock nahe Sequoia National Park
„Vater" der Riesenbäume
„Orangenernte" – leicht gemacht
Scotties Castle im Death Valley
Bad Water – 85,5 m unter NN
Des Teufels Golfplatz

In insgesamt fünf Unterrichtssequenzen wurden praktische Lebensbereiche auf Englisch behandelt wie „Im Juweliergeschäft“, „Im Restaurant“, die fünf Sinne oder Kuchenbacken. Aber auch landestypische Themen wie die verschiedenen ethnischen Kulturen oder der Anbau und die Verarbeitung von Baumwolle wurden in unterhaltsamer Weise „beackert“. Auch ein Vortrag über die Ölgewinnung im Kern County und Besuche eines Ölmuseums, des Pueblos Acoma sowie der Stadt Santa Fe standen auf dem Programm. Als Anerkennung und Bescheinigung der Lernfortschritte wurden den Kursteilnehmern bei der Abschlussfeier Zertifikate überreicht. Als „Dankeschön“ für die einfallsreiche Gestaltung des Unterrichts sowie für die herzliche Aufnahme überreichten die deutschen Friendship-Force-Botschafter Spenden für örtliche Sozialprojekte an ihre Gastgeber.

Ganz nebenbei gab’s noch Ratschläge zum Überleben in der Wildnis. Einer lautete: „Gehe nie alleine in einsame Waldgebiete, in denen Bären in freier Wildbahn leben. Nimm immer einen Partner mit, der nicht so schnell laufen kann wie du!“

Am Ende waren sich alle Austauschteilnehmer einig: „In dieser Form macht Englischunterricht so richtig Spaß!“

Ein Bericht im „Taft Midway Driller“

hw

Die nächste Englischstunde
Unterhaltung in Kleingruppen
Test bestanden
Besuch einer 6. Schulklasse
Interview der Besucher aus Deutschland
Im Acoma Pueblo
„Festung" Acoma Pueblo
Im Tal: Seilbahn zum Sandia Peak
Bergstation bei klirrendem Frost
Abschied mit mexikanischen Tänzen