FF Medicine Hat, Kanada in Varel

Austausch aus Medicine Hat, Alberta / Kanada

Empfang und Begrüßung der Gäste in Amsterdam
Picknick auf der Fahrt von Amsterdam nach Varel
Klosterhof-Jührden- Sporttag mit Swin-Golf
Meyer-Werft in Papenburg
Papenburg-romantischer Blick auf den Hauptkanal
Gruppenbild vor dem Rathaus in Varel
Traditioneller "Löffeltrung" bei Hespe in Varel
Farewell Party im Bistro am Dangaster Deich mit dem Kleinen Ensemble

Für Gisela Vahlenkamp, Hildburg Sadzio und Luise Pampuch, die Austauschleiter von Friendship Force Varel, war es eine kurze Nacht. Am 1. September 2012, morgens um 4 Uhr, ging es mit dem Bus ab Sande nach Amsterdam, denn sie hatten den 22 kanadischen Gästen aus Medicine Hat versprochen, sie nach ihrer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein von Basel nach Amsterdam dort abzuholen. Die Begrüßung der Vareler Austauschleiter war natürlich entsprechend herzlich.
Auf der Heimfahrt nach Varel nutzten die Kanadier einen kurzen Stopp auf dem Abschlussdeich des IJsselmeeres für einen bewundernden Blick auf dieses Bauwerk. Das vorbereitete zünftige Picknick, das den Gästen dann auf einem Parkplatz in den Niederlanden serviert wurde, genossen sie in vollen Zügen. Als der Bus am nachmittags Varel erreichte, wurde er von den Gastgebern auf dem Parkplatz am Haferkamp erwartet. Sie begleiteten die Ankommenden zu Fuß auf dem Weg zum DRK-Haus zum gegenseitigen Kennenlernen bei Kaffee und Tee sowie selbstgebackenem Kuchen.  
Der erste Besuchstag begann sportlich, denn bei herrlichem Wetter trafen sich alle zum Swin-Golf auf dem Klosterhof Jührden. Obwohl die meisten Kanadiern routinierte Golfer waren, hatten sie ihre Mühe mit dieser Art des Spiels, aber ebenso viel Spaß daran. Die Ereignisse während der Runde waren noch Thema, als der Tag im Klosterhof mit einem Grillabend beendet wurde.  
Die Besichtigung der Brauerei in Jever am folgenden Tag hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Gästen und das anschließend zünftige Labskausessen führte zu regen Rezeptanfragen. Der Stadtbummel durch die Innenstadt von Jever wurde mit einer Führung durch das Schloss und den Garten abgeschlossen.  
Auch die nächsten Tage wurden von den Gastgebern sehr abwechslungsreich gestaltet.
Am Dienstag stand eine Busfahrt nach Papenburg zur Meyer Werft auf dem Programm. Ein wirkliches Highlight für die kanadischen Gäste, die weit entfernt von jedem Seehafen leben und die Ozeanriesen nur aus dem Reiseprospekt kennen. Das Moormuseum in Elisabethfehn war dann noch ein weiterer Haltepunkt auf der Rückfahrt.  
Am nächsten Vormittag begrüßte Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner die ausländischen Besucher im Rathaus. Er stellte sein Varel, als die Stadt zwischen Wald und Meer vor und beschrieb auch ihre gewerblichen Grundlagen. Die Gäste zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen, wobei die Themen aus der Agrar- und Energiewirtschaft und der Verwaltung der Stadt in den Mittelpunkt rückten, die der Bürgermeister zu aller Zufriedenheit beantwortete.
Beim anschließenden Spaziergang in die Innenstadt wurden die Besucher mit dem traditionellen Löffeltrunk zum Glockenspiel der Fa. Hespe begrüßt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte Frau Jetzki die Kanadier durch die Schlosskirche in englischer Sprache. Mit dem Besuch der Rutteler Mühle fand dieser Tag bei Tee, Kaffee und Kuchen seinen Ausklang.  
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Gastgeberfamilien und der persönlichen Freundschaft und hatte nur die „Farewell-Party“ am Abend im Bistro am Dangaster Deich auf dem gemeinsamen Programm. Das „Kleine Ensemble der Musikschule Friesland-Wittmund“ verwöhnte die Gesellschaft zur Eröffnung des Abends mit ihrer anspruchsvollen Musik. Nach einem reichhaltigen Essen wurden die Gäste und Gastgeber vom Friendship-Force-Varel-Austauschteam mit dem köstlich heiteren Sketch zum Märchen „Cinderella“ überrascht. Der Gesangsvortrag unserer Gäste aus Medicine Hat bereicherte das Programm zusätzlich. Die fröhliche Stimmung des Abends reflektierte die angenehmen Stunden und die Freude an den Vorträgen.
Als Gastgeber und Gäste den nächsten Tag für private gemeinsame Unternehmungen nutzten, fiel dem Beobachter auf, dass sich hier Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, die sich zu Beginn der Woche völlig fremd waren, wie alte Freunde miteinander unterhielten und lachten.
Am 8. September hieß es Abschied nehmen nicht ohne das Versprechen, sich in Medicine Hat wieder zu sehen. Wie angekommen verließen die Gäste Varel, allerdings erst nach einer ausgedehnten Verabschiedung, wieder mit dem Bus zurück in Richtung Amsterdam, um von dort zu ihrem weiteren Aufenthalt nach Bristol in England zu fliegen. (Die Austauschleiterinnen) > siehe Mail von Medicine Hat

rb