Austausch Oklahoma und Florida

Friendship Force Varel zu Gast in Oklahoma und Florida im Okt. 2013

Indianer in traditioneller Tracht
Postkutsche aus dem Wilden Westen
Kulisse des Sunshine State Florida
Freundliche Delphine in Freiheit

Besuch im Wilden Westen und im Sunshine State

Die zweiwöchige Austauschreise von Friendship Force Varel im Oktober 2013 nach Oklahoma und Florida war wieder einmal von außerordentlich herzlicher Gastfreundschaft, unterschiedlichen Erlebnisschwerpunkten und vielen neuen persönlichen Freundschaften geprägt. Nach unserer Ankunft im „Wilden Westen“ war der äußerst herzliche Empfang durch die Gastgeber von Friendship Force Oklahoma City, die wir zum Teil ja bereits von ihrem Besuch vor drei Jahren in Varel kannten, ein sehr willkommener Abschluss unserer Anreise von über 20 Stunden.

Empfang und Begrüßung im Capitol von Oklahoma
Typical Western Downtown
Stolz auf ihre Traditionen
Cowboy, ein Beruf wie jeder andere?

Das abwechslungsreiche Besuchsprogramm in Oklahoma enthielt neben unserem offiziellen Empfang mit Begrüßung durch einen Abgeordneten im State  Capitol von Oklahoma, diverse Besuche von Museen unterschiedlichster Orientierung und unterstrich damit auch den kulturellen Drang der amerikanischen Bürger nach historischer Symbolik.
Den Auftakt bildete auf dem Campus der St. Gregory Universität in Shawnee errichtete Mabee-Gerrer-Museum of  Arts mit seiner Sammlung von 3500 Werken aus 6000 Jahren Kunst und Kultur aus aller Welt, von denen das von dem Benediktiner  Gerrer gemalte offizielle Portrait des Papstes Pius X von herausragender Bedeutung ist.
Darüber hinaus standen die Besichtigung eines einmaligen Banjo-Museums, eines Cowboy Museums und insbesondere des Oklahoma Territorial Museums in Guthrie, das die Geschichte der Indianer und die Besiedlung des Landes dokumentiert, auf dem Plan.
Während des gesamten Aufenthaltes wurde uns die enge Beziehung der Bevölkerung, so auch unserer Gastgeber, zu den verschiedenen lokalen christlichen Gemeinden deutlich, die irgendwie auch eine selbstverständliche Teilhabe an unserem  Besuchsprogramm zeigten und uns wie selbstverständlich einbezogen.

Wertvolle und besondere Banjos im Museum ausgestellt
Clydesdales Pferde sind echte Kaltblüter
Ein Denkmal für den "Run" nach Westen
Face to face with Buffalos

Die verschiedenen Zu-und Abgangsfahrten zu den Veranstaltungen führten  unvermeidlich auch an den vom Tornado im Mai dieses Jahres zerstörten Gebieten der Stadt Moore vorbei und zeigten uns die verheerenden Auswirkungen von Naturgewalten.
In der frischen Luft der Prairie erlebten wir viel „Wilder Westen“ mit Besuchen auf einer Pferde-Ranch für Clydesdales Kaltblüter und bei den Büffelherden der Cheyenne Indianer. Wir durften uns den Büffeln nur nähern,  nachdem wir schriftlich auf eventuelle Haftungsansprüche verzichtet hatten. Auch hier, wie in anderen Reservaten der USA, bildet ein Spielcasino eine Einkommensgrundlage der  Bevölkerung indianischer Herkunft.
Für die Einen gab eine Fahrt auf berühmten Highway 66 und für die Anderen Erstaunen bei den hohen Preisen für echte lederne Westernstiefel und wieder Andere mussten auf der Farewell Party bei den Western Steaks in Originalgröße passen.

Nach einer intensiv gestalteten Woche ging es weiter über Houston nach Tampa Florida, wo unsere Gruppe von Friendship Force Sun Coast aus St. Petersburg in Florida in Empfang genommen wurde.

Gruppenbild mit Cola
Eine Florida Skyline
Endless Beaches
Einladung zum Bade

Auch hier wurde das Besuchsprogramm mit Bezug zur Kunst im Dali-Museum von St. Pete, der Spitzname des Ortes bei den Einheimischen, eröffnet.
Im Gegensatz zu den von landschaftlicher Weite bestimmten Erlebnisstätten in Oklahoma waren geografisch die Besuchsziele in Florida überwiegend subtropisch und maritim ausgerichtet.
Die 1,6 Hektar großen Sunken Gardens mit Palmen, Kakteen, Bambuspflanzen und Flamingos sind ein äußerst beeindruckender Park, der heute von Freiwilligen gepflegt wird und auf dessen Rasen, dem Wedding Lawn, seit Jahren Hochzeitsveranstaltungen stattfinden.
Die Besichtigung des Myakka River State Parks, des größten Nationalparks Floridas, beanspruchte einen ganzen Tag ausgefüllt mit einer Bootstour durch dir Sümpfe mit wild lebenden Alligatoren, mit Spaziergängen und der Bewältigung einer Hängebrücke sowie viel Fotografieren der artenreichen Flora und Fauna.
In den folgenden Tagen erfreuten wir uns an der Begleitung der immer freundlich wirkenden Delphine während einer Bootsfahrt in der Bucht sowie am hochwertigen Angebot von frischen Meeresfrüchten in den Restaurants.

Sunken Gardens von St. Pete
Leben im und vom Sumpfgebiet
Alligatoren müssen sich nicht verstecken
Farbtupfer im Subtropenwald

Die vermeintlich besten Strände der Welt in diesem Gebiet Floridas leben überwiegend vom Tourismus, auch weil die lange Zeit gewinnträchtige Schwammzucht mit griechischen Schwammtauchern wegen einer Algenkrankheit eingestellt werden musste.
Die anregenden Farben der Früchte auf den Märkten, und die Vielfalt von Pflanzen in Botanischen Gärten sowie die artenreiche Vielfalt in der Tierwelt Floridas  können wir eigentlich nur mit Fotos und Filmen zu belegen.

Viel Buntes auf den Märkten
....immer wieder Delphine
....immer wieder Beach
Zum Abschied eine Marina in der Dämmerung

Die interessanten Gespräche mit unseren Gastgebern, die selbstverständlichen Gesten ihrer Gastfreundschaft und die Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse werden durch die neu geschaffenen Freundschaften belegt, ganz im Sinne der  Friendship Force Bewegung.
hb/rb