Europakonferenz 2012

Die Europakonferenz 2012 in Rackeve (Ungarn)

Anfang Mai 2010, als der 1. Vorsitzende von Friendship Force Varel (FFV), Helmut Suhren, im Konferenzsaal des Vareler Hotels „Friesenhof“ den Staffelstab als Veranstalter für die Europakonferenz 2012 an Eva Nagy von Friendship Force Budapest weitergab, zeigte sie sich stolz und glücklich.

Anfang Mai 2012, als der Präsident von Friendship Force International (FFI), George Brown, und die zahlreichen Vertreter der europäischen Vereine sich bei Eva Nagy und ihrem Team für die ausgezeichnete Organisation und den harmonischen Verlauf der Europakonferenz 2012 in Rackeve, Ungarn bedankten und sie umarmten, war sie wieder stolz und glücklich.

Dazwischen lagen für sie zwei Jahre mit Leitung und Koordination bei der Vorbereitung dieser internationalen Veranstaltung mit Hilfe der drei ungarischen Vereine von Szekesfehervar, Pecs und Budapest und viel persönlichem Engagement und Fantasie und schließlich die dreitägige Konferenz selbst, was insbesondere die Delegation von Friendship Force Varel (FFV), Erwin und Helga Theilen sowie Rainer E. Becker und Gila Rüdiger-Becker, aus eigener Erfahrung einzuschätzen wussten.

Die Europakonferenz fand vom 3. bis 6. Mai 2012 im Hotel Savoyai Kastely statt, dem umgebauten ehemaligen Palais Belvedere von Prinz Eugen von Savoyen. Es liegt mitten in der kleinen Stadt Rackeve auf der Donauinsel Csepel, etwa 50 km südwestlich von Budapest.

Die ungarischen Gastgeber hatten die europäischen Vereine unter dem Motto „Die Welt, Familien und Frauen aus der Sicht eines Friendship Force Mitglieds“ eingeladen und darüber hinaus einen Teil der Veranstaltung dem „35. Geburtstag von Friendship Force International“ gewidmet.

 

Freunde begrüßen sich vor dem Palais des Prinz Eugen
Auftakt der Europakonferenz 2012
Die Stühle sind bequem, das Notizen machen nicht

In diesem Sinne präsentierte George Brown nach der Begrüßung zuerst das Friendship-Force-International-Jubiläumskonzept, den „Plan zur globalen Erweiterung 2012 bis 2014“ und leitete damit die Abfolge von 15 abwechslungsreichen und zum Teil sehr persönlichen Vorträgen mit Diskussionen auf der Agenda ein. (Das Friendship Force International Konzept ist auf www.thefriendshipforce.org veröffentlicht).

Nach der routinemäßigen Präsentation von Boya Marshall, Mitglied des Friendship-Force-International-Board of Directors (BoD) und einer Feststellung von Dr. Herta Heger (FF Wien) über den Stand des European Advisory Committee (EAC) wandte sich die Konferenz ihrem Hauptthema zu.

Mit einem deutlichen Bezug zur praktischen Arbeit in Vereinen mit wenigen Mitgliedern und geringen Ressourcen, beschrieben Vertreter aus den ungarischen Vereinen ihren persönlichen Spagat zwischen den Aktivitäten bei Friendship Force und der Familie, ihrem Beruf sowie den verfügbaren Mitteln. Damit regten sie einen intensiven Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen den Konferenzteilnehmern an.

Die mit Emotionen und viel Überzeugungskraft vorgetragene Thematik ist äußerst vielschichtig und wichtig für die Organisation von Austauschen, so dass sie in einigen Fällen auch außerhalb der Konferenz weiter diskutiert wurde.

Ebenso intensiv aber eher kontrovers war der Meinungsaustausch über das neue Dauerthema über die Nutzung von „facebook“ für die Erweiterung des Bekanntheitsgrades von Friendship Force und die Mitgliederwerbung, das mit Vehemenz von einer holländischen Delegierten vorgetragen und vertreten wurde.

Das soziale Rahmenprogramm mit Volkstanz, Weinkeller, Busrundfahrt durch Budapest und Donaufahrt bot viele Möglichkeiten, um die anderen Delegierten aus Holland, Belgien, Großbritannien, Österreich, Slowakei, Ungarn, Russland und nicht zuletzt aus den vielen deutschen Vereinen näher kennen zu lernen.

hw