„The Friendship Force“ wurde im Jahr 1977 von Wayne Smith, einem amerikanischen Pastor und Freund von Jimmy Charter, gegründet. Am 1. März 1977 stellte der damalige Präsident der USA, Jimmy Carter, die Organisation anläßlich eines Treffens im Weißen Haus den Gouverneuren der Vereinigten Staaten vor. Er bat sie, in ihren Staaten jeweils einen engagierten Repräsentanten für „The Friendship Force“ zu benennen.
Seine Ehefrau Rosalyn war von Anfang an engagiert und diente der Organisation lange Jahre. Sie war bis 2002 Ehrenvorsitzende.

Friendship Force hat zu Beginn private Gruppen von 150 bis 400 Mitgliedern zusammengestellt, die als Botschafter der Freundschaft in gecharterten Flugzeugen in die Partnerstädte gereist sind und hier von den Gastgebern empfangen wurden. Anschließend erfolgte in einer entsprechend großen Gruppe ein Gegenbesuch. Hieraus resultiert der Begriff „Exchange“, der auch heute noch für die Austausche verwendet wird. Die besuchenden Botschafter wurden in den Familien der Gastgeber für eine Woche aufgenommen. Sie nahmen am Familienleben teil und lernten sich so auf einer persönlichen Basis kennen. Der erste gegenseitige Austausch umfaßte 762 Botschafter zwischen Newcastle upon Tyne in England und Atlanta, Georgia, USA.
In den ersten fünf Jahren wurden pro Jahr nur eine kleine Anzahl so großer gegenseitiger Austausche durchgeführt. 1982 änderten sich die Arrangements in der Weise, daß nur noch Einwegbesuche in kleineren Gruppen und mit regulären Fluggesellschaften durchgeführt wurden. Das ergab mehr Flexibilität. Die Größe der Gruppen reduzierte sich von zunächst 40-80 auf 20-25 Personen. Dies erlaubte weltweit eine Ausweitung des Austauschprogramms.
Anstelle von nur wenigen großen Austauschen im Jahr haben wir heute weltweit 250 – 300 Austausche in kleineren Gruppen.
Während die Größe und die Anzahl der Besuche sich seit 1977 erheblich verändert haben, ist die Idee von Friendship Force gleich geblieben: Die besuchenden Botschafter verbringen eine Woche bei den Gastgeberfamilien. Die Austausche finden jetzt nur in einer Richtung statt, Die Botschafter und ihre Gastgeber entwickeln ein gegenseitiges Verständnis ihrer unterschiedlichen Lebensgewohnheiten und Kulturen. Es findet also auch ein kultureller Austausch statt. Es entstehen hier vielfach jahrelange Freundschaften, die zu gegenseitigen Besuchen mit Friendship Force, aber auch zu privaten Gegenbesuchen führen.
Der Präsident der japanischen Werftindustrie, Ryoichi Sasakawa, spielte eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Organisation. Nachdem ihm „The Friendship Force“ vorgestellt worden war, erkannte er die wertvollen Ideen des Programms. Durch seine finanzielle Unterstützung konnte sich Friendship Force zu einem globalen Netzwerk von unabhängigen Vereinen ausweiten, die sich „Friendship Force Clubs“ nennen. Diese Clubs werden in mehr als 370 Orten oder begrenzten Regionen von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert und geleitet, die sich auf die sechs Kontinente unserer Welt verteilen.

1985 wurde das Programm der A.R.M.S. (American Russian Mutual Survival) unter die Schirmherrschaft von „The Friendship Force“ gestellt. Das Motto dabei war: Es sei ermutigend, daß Auseinandersetzungen nun mit friedlichen Waffen ausgetragen würden. Im Mai des gleichen Jahres reiste eine Gruppe von 10 Sowjetbürgern in die USA nach Atlanta, Georgia; Raleigh, North Carolina; Richmond, Virginia und Washington D.C, um die Idee von Waffen der Freundschaft zu verbreiten. Diesem Besuch folgte eine Anzahl von Austauschen zwischen den USA und der UDSSR, an denen Tausende von Amerikanern und Sowjetbürgern teilnahmen. Der Erfolg des A.R.M.S. – Programms demonstrierte, dass „The Friendship Force“ eine kraftvolle, völkerverbindende Bewegung in dieser Welt ist.
Als Resultat dieser Initiative zwischen den USA und der Sowjetunion wurde die Organisation „The Friendship Force“ 1992 zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Zusätzlich zu den jährlichen Austauschen der einzelnen Friendship Force Clubs führt Friendship Force International (FFI) eine Vielfalt von speziellen Programmen durch. Diese beinhalten die „discover“ Serien, die den Mitgliedern von Friendship Force neue Länder und Kulturen, humanitäre und Bildungsaustausche sowie festliche Begegnungen mit Teilnehmern aus vielen Ländern vorstellen.
Seit der Gründung 1977 hat „The Friendship Force“ Millionen Menschen in aller Welt zusammengeführt. Heute sind wir in 50 Ländern tätig und fördern Freundschaften mit einem ausgedehnten Programm von Austauschen oder den Aufenthalten in den Familien. Alleine im Jahr 2007 reisten 5763 Botschafter der Freundschaft zwischen 58 Ländern mit zusätzlich Tausenden von Gastgebern. Friendship Force International wird unterstützt von Mitgliedsbeiträgen, Austauschgebühren, Spenden und Stiftungsgeldern.
Bei einer so großen und weltumspannenden Organisation spielen Finanzen und auch Rechtsfragen eine nicht unerhebliche Rolle, die geregelt werden müssen.
Clubabend FF Kiel am letzten Mittwoch im Monat (Ausnahme: Juli & Dezember)
Unser bewährter Clubabend ist seit Jahren ein wichtiger Teil unseres Klublebens. Wir treffen wir uns regelmäßig um 19.00 Uhr im
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