
Die – so genannten – Austausche bei Friendship Force haben sich über die Jahre von echten Austauschbegegnungen zur heutigen Form entwickelt.
Heute besteht ein typischer Austausch von Club zu Club aus 20 – 25 Ambassadors = Botschafter, die zu einem anderen Club reisen und dort 5-7 Tage bei einzelnen Clubmitgliedern zu Gast sind.
Nach der ersten Woche kann sich ein zweiter Aufenthalt im selben Land oder derselben Region anschließen.
Es besteht aber auch die Möglichkeit zu individueller Anschlußreise, zu einer Gruppenreise oder z.B. aus Zeitgründen zur Heimreise.
Beide beteiligten Clubs bestimmen einen Austauschleiter. Dieser wird im allgemeinen Sprachgebrauch bei Friendship Force Exchange Director – kurz „ED“ - genannt. Die Aufgaben der ED’s sind vielfältig. Er ist ehrenamtlich tätig und eines der Clubmitglieder. Der ED wird vom Vorstand des Clubs bestellt und bei FFI Atlanta namhaft gemacht. Der Club erhält dann von dort einen Ansprechpartner des Partnerclubs. Wir freuen uns, wenn von Atlanta die Nachricht kommt: „It’s a Match!“
Der ED sucht dann weitere Mitwirkende für die Vorbereitung. Die Erfahrungen vieler Clubs sind von FFI Atlanta als Anregung in einem Handbuch 2010 Ambassador and Host Exchange Director Manual niedergelegt. Es wird periodisch fortgeschrieben.
Unser Club folgt generell den Prinzipien in diesem Handbuch, hat aber in Deutsch die für FF Kiel gültigen Regeln in einer Handlungsanweisung festgelegt.
Die wichtigsten Punkte sind:
Standardziele bei uns sind Lübeck, Schleswig, die Westküste und Rendsburg. Darüber hinaus erfolgt meist ein Besuch im Rathaus und Begrüßung durch einen Vertreter der Landeshauptstadt. Alle Clubmitglieder tragen mit guten Ideen zum Gelingen des Programms bei.


Der besuchende Club entscheidet über die Anträge zur Teilnahme an Austauschprogrammen. Eine bloße Meldung und Aufnahme in die Liste erfolgt nicht automatisch, da mit dem Antrag von den Interessenten Vorbedingungen zu erfüllen sind: Physische Leistungsfähigkeit für das geplante Programm des gastgebenden Clubs, Versicherungserfordernisse, Kenntnis und Akzeptanz der Ziele und Verfahren von Friendship Force.
Die Entscheidungen trifft der ED, mit Bestätigung durch den Vorstand. Aber… bei all den mehr als 40 durchgeführten weltweiten Austauschen haben sich nie Schwierigkeiten ergeben.
Die von allen Clubs gesammelten Erfahrungen finden ihren Niederschlag in den Richtlinien von FFI Atlanta (Club and Exchange Policies).

Nichtsdestoweniger haben die Clubs eigene Regeln, die vom Vorstand und der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Im übrigen: Ein Interessent muß nicht von vornherein Mitglied von Friendship Force sein. Die Erfahrung zeigt: Wer einmal mit Friendship Force gereist ist, kann es nicht mehr lassen.
Mit Friendship Force erlebt man die Fremde weit intensiver als ein Tourist.
FF lebt von der Grundidee: Freunde zu Freunden; dies soll für alle Mitglieder eines Clubs gelten, auch für Berufstätige (die nicht ihren ganzen Jahresurlaub für einen solchen FF-Austausch hergeben wollen, oder Lehrer, die auf die Ferien angewiesen sind) und Normalverdiener. Eine touristische Ausrichtung der Austausche mit hohen Kosten und langer Reisezeit widerspricht dieser Idee.
Clubabend FF Kiel am letzten Mittwoch im Monat (Ausnahme: Juli & Dezember)
Unser bewährter Clubabend ist seit Jahren ein wichtiger Teil unseres Klublebens. Wir treffen wir uns regelmäßig um 19.00 Uhr im
Restaurant Clubhaus Tannenberg
Projensdorfer Straße 251
24106 Kiel