Besuch aus Bogota/Kolumbien

Lateinamerikanisches Ambiente in Franken

Wieder einmal hat eine mit einem abwechslungsreichen Programm ausgefüllte Woche gereicht, mit nie vorher gesehenen Gästen neue Freundschaften zu schließen. Wir denken, dass wir unseren neuen Freunden aus Kolumbien einen Eindruck von unserer fränkischen Heimat vermitteln konnten und dass durch das intensive Miteinander bei den jeweiligen Gastgebern auch etwas von deutscher Lebensweise in Erinnerung bleiben wird. Über die Kontakte der mitreisenden Jugendlichen zur Jugend vor Ort wurde bereits berichtet.

 

Nürnberg, unsere Vorzeigemetropole, war wie immer die erste Station. Als nächstes ging es nach Ansbach mit anschließendem Besuch von Schloss Dennenlohe, wo uns der Graf persönlich durch seinen wunderschönen Rhododendron Park führte und auch einen Blick in sein Schloss gewährte.

Der Höhepunkt des gesamten Aufenthaltes bei uns war ganz sicher die Audienz beim Erzbischof von Bamberg, zumal Seine Eminenz, Herr Dr. Schick leicht und locker mit den Gästen in deren Sprache plauderte und auch seinen Segen auf Spanisch sprach. Für die hiesigen Begleitpersonen war diese Begegnung gleichfalls etwas Besonderes.

Am Abschiedsabend, bei dem auch unsere neue Bürgermeisterin von Eckental, Frau Dölle, zugegen war, wurde es dann richtig kolumbianisch. In ländlicher Tracht, die Herren ganz in weiß mit geflochtenen Hüten, die Damen mit langen, rot-weiß gemusterten Röcken, weißen Blusen und einer Blume im Haar, tanzten die temperamentvollen Südamerikaner eine Cumbia und andere Rhythmen vor, nachdem als Einstimmung inbrünstig die kolumbianische Nationalhymne mit allen Strophen gesungen wurde.

Dank der Unterstützung von zahlreichen Nicht-Mitgliedern unseres Klubs, sei es als Gastgeber, Ausflugsbegleiter oder Übersetzer war nicht nur die Unterbringung der großen Gruppe gewährleistet, sondern auch die Kommunikation sichergestellt. Erstaunlich wie viele und wie gut man in Eckental und Umgebung Spanisch spricht. Friendship Force Bavaria bedankt sich hiermit nochmals sehr bei allen, die mitgemacht haben. Bitte bleibt uns verbunden.