Neue Freundschaften an der Wolga

Ende und Aufbruch in eine neue Zeit

Knapp 100 km trennten unsere Region vom Einflussbereich der damaligen Sowjetunion. Dieses Land zu besuchen und dort Freunde zu gewinnen, war bis vor 20 Jahren nicht vorstellbar. Die politische Entwicklung belehrte uns glücklicherweise eines Besseren.

Im September 2010 fuhren wir nach Wolgograd und Saratov, also in ein Land, das wie kein anderes im 20. Jahrhundert die Höhen und Tiefen menschlicher Schicksale erleben musste. Das Zarenreich wurde durch die Diktatur des Proletariats abgelöst, die Wunschvorstellungen einer gerechten Gesellschaft von Karl Marx wurden durch den Leninismus und Stalinismus ins Gegenteil verkehrt.

Menschen wurden verfolgt, die Intelligenz in Lager deportiert und dann kam es noch zu dem Unternehmen Barbarossa, dem Überfall des 3. Reiches auf die Sowjetunion. Es konnte schlimmer nicht kommen!

Mit Glasnost und Perestroika Anfang der 90iger Jahre wurde aus einer Illusion Realität. Der kalte Krieg war zu Ende. Die Menschen in Europa, ja in der ganz Welt, konnten aufatmen und einer neuen friedlichen Periode wirtschaftlicher Prosperität entgegensehen.

Aufbauend auf dieser Entwicklung, sind wir gefordert uns einzubringen in eine friedlichere Welt, zu der auch Friendshipforce einen kleinen Beitrag leisten kann.