Austausch Kanada und USA

Austausch von FF Bavaria Nürnberg-Erlangen e.V. nach Greater Hamilton/Burlington - Kanada und Hudson Valley, N.Y. USA vom 18. Sept 2009 bis 6. Okt. 2009

Unser Austausch mit den Clubs in Kanada und USA war ein Gegenbesuch zur Vertiefung der Freundschaft. So leicht es heutzutage fällt, den Atlantik in wenigen Stunden zu überqueren, so erinnern wir uns doch, dass es keine 100 Jahre zurückliegt, dass die Überfahrt nach Nordamerika für viele eine Reise ins Unbekannte und meist ohne Rückkehr war. 

17 Botschafter unseres Landes machten sich, mit Rückflugtickets ausgestattet auf den Weg, in der Gewissheit, nach unserer Mission der Freundschaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Zunächst besuchten wir den kanadischen Club Greater Hamilton/Burlington. Das uns ausgehändigte Programm für die Woche unseres Aufenthalts war, wie nicht anders zu erwarten, voll von persönlichen Begegnungen und Besuchen von historisch bedeutsamen Orten. Ein Wunsch unserer Gruppe konnte von den Gastgebern mit vollem Erfolg erfüllt werden, nämlich der 3-tägige Ausflug zu den Privat-Cottages im Norden der Provinz Ontario. Dort, in einiger Abgeschiedenheit schlug manches deutsche Herz höher und man spürte die Weite des zweitgrößten Landes der Erde. Geschichten am Kaminfeuer von Begegnungen mit Braunbären und Elchen ließen so manchen von uns erschaudern. Bootsfahrten auf den Seen mit glasklarem Wasser und großem Fischbestand sowie das Einatmen der reinen Luft, machten Appetit auf kanadische Fisch-Spezialitäten.

Im Indianer Langhaus

Toronto und das tragische Schicksal der ersten Iren

Wieder in die Zivilisation zurückgekehrt, war der Torontotag mit ausgedehnten Spaziergängen durch die größte Stadt Kanadas schon ein echtes Kontrastprogramm. Aber Ted führte uns mit großem Sachverstand und Hingabe durch diese Metropole. Wir lernten das tragische Schicksal der ersten Iren kennen, die vom Hunger geplagt, ihr Land verlassen hatten um dann in Kanada erleben zu müssen, dass sie dort nicht willkommen waren.

Dies ist auch Geschichte, wenngleich das ganze Land einem riesigen "Melting-Pot" von Rassen, Hautfarben und religiösen Gruppen gleicht, die friedlich miteinander umgehen und zum Gedeihen des Staates wirken.

Die Tragödie der Iren

Kulturelle Vielfalt

Die große kulturelle Vielfalt wird dem Besucher in den zahlreichen Museen und Kunstgalerien in eindrucksvoller Weise nahe gebracht, wovon auch wir einen kleinen Einblick gewinnen durften.

Nicht zuletzt wurden wir eingeführt in die geschichtliche Entwicklung des noch jungen Landes durch einen Besuch von Fort George. 1812 entschied sich das Schicksal für einen Sieg der britischen Truppen gegen die Amerikaner. Das war der Grundstein für das heutige Kanada.

Nach dieser erlebnis- und inhaltsreichen Woche in Ontario gönnten sich die Ambassadors individuelle Auszeiten mit Besuchen der Stadt New York und Besuchen von Freunden und Verwandten.

New York und seine Konzerte, Theater, Musicals und Museen

Für viele war es das erste Mal, dass sie New York erleben durften. Konzerte, Theater, Musicals und Museen standen auf der Wunschliste. Nach 4 erlebnisreichen Tagen fanden sich alle Teilnehmer wohlbehalten auf dem Bahnhof von Beacon im Hudson Valley ein, wo unsere Gastgeber und Freunde vom Club Hudson Valley zum Teil mit Blumen auf uns warteten. So ist es, wenn man Freunde besucht!

Die ursprünglich 17 Botschafter wurden durch weitere 4 Teilnehmer ergänzt, die bereits ein Vorprogramm absolviert hatten.

In der St. Andrews Church in Walden wurde unsere Delegation offiziell willkommen geheissen.

Der nächste Tag stand unter der Überschrift "Orange County Tag", der uns zur Westpoint Militärakademie, zu einer Schifffahrt auf dem Hudson River und zum Abschluss noch zum Black Rock Park führte, wo Biologen und Ingenieure ein Forschungszentrum für Ökologie unterhalten.

Dann folgte der "Dutchess County Tag", der uns zum ehemaligen Landsitz von Präsident Roosevelt und zum Vanderbilt Mansion brachte. Wer meint, die Amerikaner würden nur Burger essen und Cola trinken, darf sich in dem Culinary Institute of America eines Besseren belehren lassen. Es handelt sich hierbei um eine Hochschule, die Köche und Konditoren auf Unilevel ausbildet. Was liegt da näher, als sich eine Kostprobe des Könnens mit einer Gaumenfreude zu gönnen!

Hier wohnten die Hugenotten

Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit Besuchen der Hugenot Street in New Paltz, einem heutzutage musealen Ort, in dem im 18. Jahrhundert deutschsprachige Hugenotten in die USA kamen. Wir erhielten auch eine Einführung in die amerikanische Kunsterziehung am Samuel Dorsky Museum of Art an der State University of New York.

Der letzte Tag unseres Aufenthalts war eine Begegnung mit unserer musikalischen Vergangenheit. Bethel Woods Festival oder besser bekannt als Woodstock hat viele von uns Ende der 60 Jahre mit der Flower-Power bekannt werden lassen. Die Erinnerung an diesen Mega-Event wird am Originalort mit einer perfekten Museumsshow aufrecht erhalten.

Manch einer mag sich denken, dass dieses Programm schon atemberaubend genug war. Weit gefehlt! Mit den Gastfamilien wurde das familiäre Leben mit Kind- und Kindeskindern, sowie Feierlichkeiten anlässlich silberner Hochzeiten und weiteren Besuchen in künstlerischer Umgebung, wie das Stormking Art Center, regelrecht zelebriert. 

Das Farewell Dinner im Colden Manor at Spruce Lodge war dann nur noch das berühmte Tüpfelchen auf dem "i" .

Die Heimreise mag manchem schwer gefallen sein.

Jedoch Freunde gewinnen und behalten ist die Grundidee von Friendship Force.

Dieser haben wir sicherlich einen guten Dienst erwiesen!

Euer Günter 

Impressionen aus Kanada und USA(Bildgalerie)

Im Indianer Langhaus

Begrüßung bei ED Pat Kettle

Der Trans-Canada Trail

Rast am Fenelon Kanal

Seht ihr die Lachse?

Kunst im Wald von Haliburton

Cottage Experience

FF Mitglieder und Toronto

Die Tragödie der Iren

It's hard to say Good-Bye to Canadians

Niagarafälle lassen grüßen

Roy Lichtenstein im Stormking Art Center N.Y.

Hudson River

Begrüßung durch FF Hudson Valley

Stramme Haltung in West Point

Militärische Ausrichtung der Gesangbücher

Wer wollte hier nicht Kadett sein?

Bei Roosevelts zu Gast

Vanderbilds Sommer-Residenz

Woodstock - Where all happened in 1969

Ein Hauch von Indian Summer

What a chopper!

Good-Bye to our FF Hudson Valley friends

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